Selbstverständnis des Faches:

Der erste Impuls, wenn es um das Fach Geografie geht, ist bei vielen Leuten: „Was ist die Hauptstadt von …?“ Topografie gehört zweifelsohne in dieses Unterrichtsfach – nur bei uns wird Orientierungskompetenz aufgebaut – , allerdings bietet es noch deutlich mehr.

Im Zentrum steht unser Planet Erde mit all seinen Prozessen und Strukturen. Mensch und Natur stehen dabei in unzähligen Wechselwirkungen. Als Brückenfach zwischen den Natur- und Gesellschaftswissenschaften bezieht die Geografie sowohl naturgeografische (z. B. Klima, Vegetation, Relief, Böden) als auch humangeografische Systeme (z. B. Bevölkerung, Wirtschaft, Verkehr), deren Strukturen sowie Verbindungen ein und betrachtet all das anhand von konkreten Raumbeispielen. Daher sind auch Exkursionen wichtiger Bestandteil des Unterrichts.

Oberstes Ziel des Geografieunterrichts ist es, unseren Planeten als Lebensgrundlage des Menschen in seiner Einzigartigkeit, Vielfalt und Verletzlichkeit zu begreifen und verantwortungsbewusst mit ihm umzugehen.

Also dreht es sich bei uns nicht nur um Hauptstädte und Ländernamen, sondern auch um globales Denken, kritisches Urteilsvermögen, Nachhaltigkeit sowie Kernthemen des 21. Jahrhundert, wie zum Beispiel Klimawandel, Verstädterung, Bevölkerungswachstum und Naturkatastrophen.

Geografiewettbewerb:

Auch im Schuljahr 2022/2023 stellten sich die SchülerInnen der Jahrgangsstufen 5-10 den Aufgaben des Geografie-Wettbewerbs Diercke WISSEN. Fragen aus allen Bereichen des Fachbereichs – vom Heimatraum bis hin zur globalisierten Welt – mussten beantwortet werden. Dabei erzielten folgende SchülerInnen die besten Resultate: 

Klassenstufe 5: Tarja Wehowski

Klassenstufe 6: Alexandra Lorenz

Klassenstufe 7: Annika Huhn

Klassenstufe 8: aus der Klasse 8/3

Klassenstufe 9: Hannah Wenzel

Klassenstufe 10: Nils Fuchs 

Die Fachschaft Geografie gratuliert zu diesen hervorragenden Leistungen!