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Freies Wort-  8. Dezember 2011

Kleine Geschenke finden großen Anklang

Von Annett Recknagel

 

Die Klasse 7/2 des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums überraschte Kinder und Muttis in der Außenstelle des Kinderheims "Paul Hildebrandt" mit Geschenken und 100 Euro.
Foto: Annett Recknage
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Schmalkalden - Die kleinen Bewohner des Schmalkalder Kinderheims im Rötweg, einer Außenstelle der Einrichtung in Wernshausen, kennen die Mädchen und Jungs der Klasse 7/2 des benachbarten Philipp-Melanchthon-Gymnasiums schon von ihrem Besuch im vergangenen Jahr. In dieser Woche waren sie zum zweiten Mal dort, um in der Vorweihnachtszeit insbesondere die Kinder mit kleinen Geschenken zu erfreuen. Wie schon im vorigen Jahr brachten sie 100 Euro mit, den Erlös aus einem an der Schule durchgeführten Kuchenbasar, der unbedingt wieder zu den Kindern in die Nachbarschaft gehen sollte.

"Wichtiges Anliegen"

"Das ist uns ein ganz wichtiges Anliegen", sagte Lehrerin Silvia König, die die 2010 begonnene Verbindung zur Außenstelle des Hauses, das zum Wernshäuser Kinderheim "Paul Hildebrandt" gehört, gern zur Tradition werden lassen möchte. Um zu spenden nämlich braucht man nicht in die Ferne zu schweifen, sind sich die Schüler ihrer Klasse einig. Auch in der unmittelbaren Nachbarschaft wird Hilfe gebraucht und gern angenommen. Und weil die Kinder mit einem Geldschein nicht unbedingt viel anfangen können, hatten die Mädchen und Jungen der 7/2 zudem einige kleine Geschenke für sie von zu Hause mitgebracht.

Lob für Engagement

Beim Auspacken von Puzzle, Malstiften, Farbkasten und vielen Süßigkeiten strahlten die Kinderaugen. Hausleiterin Gabriela Eberhardt war über die Gaben sehr dankbar.
"Es ist sehr selten, dass Schüler auch an die denken die es nicht so gut haben", lobte sie das Engagement der Klasse. Von dem Geld im vorigen Jahr konnte für die Kinder ein großer Kasten mit Legobausteinen gekauft werden. Der jetzige "grüne" Schein soll der Wohngruppe und dem Mutter-Kind-Bereich, den es seit drei Jahren gibt, zu Gute kommen. Weil dort momentan neun Muttis und elf Kleinstkinder bis zu drei Jahren wohnen, will Gabriela Eberhardt gerade für die Babys Spielsachen für deren motorische Entwicklung kaufen.

Neue Autorennbahn

Für die Größeren in der Wohngruppe reicht das Geld auch noch für eine Autorennbahn. "Wir freuen uns wirklich ganz sehr über die Geschenke", so die Hausleiterin. Die Einrichtung im Rötweg gehört zur Stiftung "Beiserhaus" innerhalb des Diakonischen Werkes von Kurhessen-Waldeck. In der Wohngruppe leben dort momentan vier Kinder zwischen fünf und neuen Jahren. Im Mutter-Kind-Bereich werden neun Muttis und elf Kleinstkinder betreut.

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