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Als Reformator
erlangte Melanchthon 1530 den Höhepunkt seiner Berühmtheit. Auf dem
Reichstag in Augsburg bewältigte er die schwierigen Verhandlungen mit der
katholischen Kirche hervorragend. Als Ergebnis der Verhandlungen verfasste
er das erste große Bekenntnis der Reformation. Dieses Augsburger
Glaubensbekenntnis begründete Melanchthons Ruf als "Vater der Ökumene".
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Die Begegnung
Melanchthons mit Martin Luther war entscheidend für sein
reformatorisches Wirken.
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Als Reformer des
Bildungswesens konzentrierte sich sein Einfluss auf Universitäten und
Gymnasien.
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Mit der Verleihung des
Ehrennamens "Praeceptor Germaniae" (Lehrer Deutschlands) noch zu seinen
Lebzeiten wird seine Bedeutung für die Neugestaltung des Bildungswesens
gewürdigt. Melanchthons schriftstellerisches Gesamtwerk umfasst mehr als
2500 Schriften, Grammatiken, Lehrbücher, Kommentare zu antiken Autoren,
Gutachten und Büchern zu fast allen Wissensgebieten. Seine humanistischen
Lehrbücher bildeten die Grundlagen des gymnasialen Schulwesens. Seine
Lehr- und Grammatikbücher wurden an den Schulen bis ins 18. Jahrhundert
intensiv genutzt.
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1537 nahm Melanchthon
gemeinsam mit Luther an der Tagung des Schmalkaldischen Bundes teil.
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Durch diesen und
mindestens einen weiteren Besuch in Schmalkalden wurden auch die
Grundlagen für den maßgeblichen Einfluss Melanchthons bei der Entstehung
eines territorialen evangelischen Schulwesens im
Hennebergisch-Schmalkaldischen gelegt. Dem Unterrichtswesen der Stadt
Schmalkalden wurden durch ihn wichtige und lange Zeit anhaltende Impulse
gegeben.
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Durch die gemeinsam
mit Luther verfassten Schmalkaldischen Artikel hat Melanchthon Geschichte
geschrieben und nimmt einen festen Platz in den Annalen der Stadt
Schmalkalden ein.
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